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Auslaufende Chemikalien aus LKW, so lautete die Übungsmeldung

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Datum: 
19.03.2011

Die Feuerwehr Haar muss bei einem Chemieunfall, sowohl im Straßen- oder Bahnverkehr sofortige Hilfe leisten können, um den Schaden an Personen und der Umwelt so gering wie möglich zu halten.

Hierfür wurden weitere vier Atemschutzgeräteträger als Träger für Chemieschutzanzüge ausgebildet. Sie können künftig im Gefahrenbereich eingesetzt werden und gefährliche Stoffe bergen. Im theoretischen Teil wurden die angehenden Chemieschutzträger über die Gefahren und das korrekte Verhalten an einer Einsatzstelle unterrichtet. Bei der praktischen Übung mussten die vier Feuerwehrleute das soeben theoretisch vermittelte Wissen, in der Praxis bei einer Einsatzübung umsetzen.

Der fiktive Einsatzbefehl lautete "Auslaufende Chemikalien aus einem Behälter auf LKW". Es galt die Lage zu erkunden und eine umfassende Lagemeldung an die Einsatzleitung abzusetzen. Die zweite Aufgabe bestand darin, die Behälter zu bergen.

Der Einsatz im Chemieschutzanzug (CSA) ist physisch und psychisch eine enorm belastende Aufgabe im Feuerwehrdienst. Die Wärme, die beklemmende Enge und gleichzeitig schweres Arbeiten, wie beispielsweise Fässer stemmen, erfordern körperliche und geistige Ausdauer.

Nach erfolgreicher Bewältigung der Einsatzübung wurden den angehenden CSA – Trägern noch die Dekontamination erklärt. Die korrekte Dekontamination ist entscheidend für den Erfolg im Chemieeinsatz. Verunreinigungen auf dem CSA dürfen auf keinen Fall mit ungeschützten Personen in Berührung kommen.

   

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Ausbildung
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